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Ein paar Gedanken zu meinem Jahr 2016

Wo sind sie nur hin diese 365 Tage – 8760 Stunden – 525600 Minuten? Wie haben wir sie verbracht? Haben wir das Jahr genutzt? Haben wir alles gegeben? Waren wir wirklich glücklich? Das frage ich mich heute. Mein Jahr. Mein Jahresrückblick.

„Ein Jahr kann dein ganzes Leben verändern.“

Das sagt mir ein Freund vor einigen Jahren – und das ist doch so wahr. In einem Jahr können wir unser Leben um  360 Grad drehen. Etwas komplett anderes tun als zuvor. Wir könnten zum Beispiel Artist in einem Zirkus werden (wenn wir das nötige Talent haben), Mama werden oder eine Hütte auf Bali kaufen und dort als Yogalehrer arbeiten. Die Zeitspanne von einem Jahr reicht aus, um etwas anderes zu sein oder seinen Träumen zu folgen und im Anschluss auch noch bewerten zu können, ob diese Entscheidung die Richtige war.

Ein Jahr Selbstständigkeit

Ich habe das Jahr 2016 für ebendies genutzt. Anfang des Jahres habe ich den Sprung in die Vollzeit-Selbstständigkeit gewagt. Ich habe nach dem Motto gehandelt „ wenn nicht jetzt, wann dann?!“. Die Jahre zuvor habe ich die Fotografie nebenberuflich neben einem 30-Stunden Bürojob im Marketing ausgeübt. Doch irgendwann stand für mich fest, wenn ich mich nicht kaputt machen möchte und mein Business-Baby wachsen sollte, muss ich mich entscheiden. Dabei spielte ich natürlich auch mit dem Gedanken, die Fotografie aufzugeben. Mein Herz nahm diesen Gedanken aber nie wirklich ernst. So war 2015 für mich das Jahr des grübeln, zweifeln, rechnen, überlegen. Wer von euch an einem ähnlichen Punkt steht – mein Tipp: holt euch professionelle Hilfe. Ich habe zur Planung / Prüfung meiner Selbstständigkeit mit einer Unternehmensberaterin zusammengearbeitet. Die Gespräche und die gemeinsame Ausarbeitung des Businessplans hat mich mehr und mehr in meinem Vorhaben bestärkt.

Jetzt sitze ich hier – vor 1 Jahr hatte ich meine letzten Büro-Arbeitstage. Unglaublich, dass das schon 1 Jahr her ist.
Kennt ihr das, wenn plötzlich alles Sinn ergibt und wenn jeder noch so nichtige Teil eures Lebenswegs jetzt ein Vorteil für das ist, was ihr heute tut und womit ihr erfolg habt? Irgendwann gibt jede Niederlage einen Sinn und ihr könnt das tun, was euch glücklich macht. Davon bin ich überzeugt. Genau so fühle ich mich rückblickend auf dieses Jahr. Dankbar, unendlich dankbar für meine Mut, jede vergangene Erfahrung, jedes unbezahlte Praktikum, den 10. Jobwechsel in der TV-Branche und natürlich dankbar für die Unterstützung und das Vertrauen meiner Kunden, Brautpaare, Kooperationspartner und Familie und Freunde.

Und jetzt liegt es wieder vor uns: ein neues Jahr  – ein Jahr, das – wenn wir es wollen – alles verändern kann.

Bilder: Carito Photography

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